NZD/USD Fortsetzung

Die Fortsetzung zur Tradeidee im NZD/USD

Der Kurs lief gut an und hat nun auch den großen Punkt 2 gebrochen. Steht man noch in diesem Trade, steckt man jetzt allerdings in einem Dilemma. Schließlich hat man nicht den großen Trend gehandelt (orange) sondern den mittleren (lila). Warum Dilemma? Da ich den mittleren Trend gehandelt hätte (lila), ziehe ich entsprechend der Stopp-Logik den StoppLoss am Punkt 3 nach. Der Kurs geht aber mit einem Rutsch durch, ohne eine nennenswerte Korrektur, sodass ein nachziehen des SL mit der Logik Handel des Trends scheinbar nicht möglich ist. Und hier liegt das “Geheimnis” begraben: Denn eine Korrektur ist hier nur durch die gewählte Zeiteinheit nicht sichtbar. Man könnte jetzt stur den SL am letzten Punkt 3 (lila) liegen lassen. Doch warum bereits entstandenen Gewinn riskieren und nicht absichern? Nur weil der Markt, optisch begrenzt durch die von mir gewählte Zeiteinheit, keine Korrektur anbietet?

NZD/USD - Daily Chart -

Was man jetzt auf keinen Fall machen sollte: Den SL irgendwo in die Pampa werfen! Daher geht man einfach tiefer in die Zeiteinheit und handelt dort den Trend weiter, sprich man zieht den SL an den dort sichtbaren lokalen Hoch/Tiefs nach, in diesem Beispiel den fallenden lokalen Hoch-Punkten.

Den eines ist Fakt: Ein Kurs fällt nicht einfach in´s Bodenlose, sondern er wird ja runtergehandelt. Also sind auch Korrekturen zu finden. Wenn nicht auf dem Daily-Chart, dann eben irgendwo anders. Hier zum Bsp. im Stundenchart des NZD/USD. Hier kann man wunderbar den SL am Punkt nachziehen, ohne von der Methodik abzuweichen.

NZD/USD - 60min Chart -

Ergo und das ist wichtig: Der Trade ist zwar auf Daily-Basis eröffnet worden, wird aber aufgrund dessen das die Korrekturen im Daily nicht gut sichtbar sind, z.B. im 60 min Chart verwaltet. Man handelt zwar in einer anderen Zeiteinheit als es beim Einstieg war, bleibt aber dem Regelwerk treu. Sprich man handelt beständig und duplizierbar gemäß den Regeln.

Was man neben dieser Möglichkeit auch machen könnte: Anstatt den Trend zu handeln und weiter auf der anfänglichen Zeiteinheit bleibend, hier den Daily Chart, wäre es auch möglich auf den Handel der Bewegung, Innenstäbe beachtend, zu wechseln. Der Handel der Bewegung kommt ja einem Handel des Trends auf kleinerer Zeiteinheit nahezu gleich.

Valeô

Posted on 27. November 2011, in Chart-und Watchlist and tagged . Bookmark the permalink. 4 Kommentare.

  1. So weit so gut, hinterher sieht es auch meistens ziemlich locker aus. Aber in diesem Fall wärst Du ja wohl am 16 ten mit Deinem SL auf den Pkt 3 gegangen, der wäre aber leider am ca. 21 ten ausgestoppt worden.

    Was sagst Du dazu??

    • Korrektur : Ich meine natürlich den Pkt 3 nach dem 2ten SL in Deinem Bildchen

      • Hallo.
        Sorry, das ich erst so spät antworte. Ich hatte keine Möglichkeit aus beruflichen Gründen zu antworten.
        Wenn ich das richtig verstanden habe, meintest du das ich einen nachgezogenen SL vergessen habe, da ja dann im weiteren Verlauf getroffen sein sollte. Meintest du diesen Hochpunkt? http://www.abload.de/img/27-11-2011-10-50-41sxfo4.jpg

        Wenn dem so ist: Klar, man hätte auch hier den SL hinlegen können, der natürlich wie man sieht kurze Zeit später getroffen sein würde. Die Handelsmethodik ist vielfältig. Wenn der Trade an dieser Stelle beendet worden wäre, hätte man danach durchaus mit dem Gedanken an einem Wiedereinstieg spielen können. Vom Chartbild und dem Trendverlauf hat sich ja, trotz des möglichen Ausstoppens nichts geändert.

        Ist es ungefähr das was du beschrieben hast?

  1. Pingback: NZD/USD – Aus der Korrektur heraus Short? « My-Financial-Suxxess

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